Wenn die Sorge um einen Menschen den Alltag mitbestimmt.
Auch Angehörige brauchen manchmal einen Ort, an dem ihre Fragen, Gedanken und Belastungen Raum bekommen.

Was Dir jetzt helfen kann
Es gibt keinen Plan, der für jede Familie passt. Diese sechs Schritte sind ein möglicher Weg. Nimm Dir, was zu Dir passt.
Hinschauen und notieren
Schreib auf, was Dir auffällt: was gegessen wird, was gemieden wird, wie die Stimmung ist. Das hilft später im Gespräch mit Fachleuten.
In Ruhe ansprechen
Such Dir einen ruhigen Moment ohne Zeitdruck. Sprich von Deiner Sorge, nicht von Fehlern: „Ich mache mir Sorgen um Dich.“
Fachlich abklären lassen
Der erste Weg führt meist zur Haus- oder Kinderärztin. Sie kann körperliche Ursachen prüfen und weitere Stellen empfehlen.
Druck am Tisch herausnehmen
Kontrolle, Diskussionen und Vorwürfe beim Essen verstärken die Angst oft. Mahlzeiten dürfen wieder ein ruhiger Moment sein.
Gut für Dich sorgen
Deine Kraft ist nicht unendlich. Pausen, Hilfe im Alltag und Menschen, mit denen Du reden kannst, sind kein Luxus.
Dir Begleitung holen
Beratung, Selbsthilfegruppen oder ein Gespräch mit mir: Du musst das nicht allein tragen.
Wie ich Dich begleite
Drei Schritte, in Deinem Tempo. Du bestimmst, worüber wir sprechen.
Zuhören und sortieren
Was beschäftigt Dich gerade? Was macht Dir Sorge? Gemeinsam sortieren wir, was im Moment wichtig ist.
Die eigene Belastung wahrnehmen
Wenn sich vieles um Essen, Termine und Sorgen dreht, geraten die eigenen Bedürfnisse leicht aus dem Blick. Auch sie dürfen Raum bekommen.
Den nächsten Schritt finden
Ich stelle keine Diagnose und biete keine Therapie an. Ich unterstütze Dich dabei, Deine Situation klarer zu sehen und Deinen nächsten Schritt zu entwickeln.
Begleitung für Dich. Keine Behandlung der Essstörung.
Die psychologische Beratung und persönliche Begleitung richtet sich an Angehörige und ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.